Was mir heute im Sport Modus aufgefallen, außer Gasannahme beim Beschleunigen und schärferen Lenkung. Der Wagen reagiert bei wegnehmen vom Gas, so als ob einen kleineren Gang einlegen würde und eine stärkere Motorbremse erzeugen würde als im Normal oder Ecomodus. Man sieht im Ecometer, dass der Zeiger dabei tiefer Richtung Charge geht.
Beiträge von CaHRdriver
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Es sollte doch Sinn und Zweck vom Hybrid sein, so viel wie möglich elektrisch zu fahren, oder täusche ich mich da etwa
Wenn man das überspitzt, dann wir das kontraproduktiv, wenn der Benziner den leeren Akku laden und das Auto fortbewegen muss. Am besten lässt man das ausgeklügelte HSD-System ihren Dienst machen.
Die Stärken des Hybrids sind in Kombination der beide Antriebe. Beim Anfahren wird beim Rekuperien zurückgewonenne Energie genutzt um Benziner zu entlasten. Danach arbeitet hocheffizienter Attkinson Benzinmotor in günstigem Drehzalbereich. -
dass man beschleunigt, ohne Akku Unterstützung, aber auch ohne dass der Akku geladen wird.
Das machen fortgeschritene Hybridfahrer, zu den ich mich nicht zähle, beim Gleiten und nicht bei Beschleunigen. Beschleinigen soll man zügig, auch mit Hilfe der Akku.
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Die Berganfahrhilfe hat C-HR, zumindest der Hybrid, auch drin. Das Auto muss nur ein Gefälle erkennen, dann rollt es auch ohne Handbremse nicht weg.
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Ich glaube bei priusfreunde.de gelesen zu haben, dass Toyota in USA, Japan und Europa Multimediageräte verschiedener Hersteller einbaut, so dass diese untereinander nicht vergleichbar sind. So hat z.B. C-HR-Rückfahrkamera in Japan dynamische Lenklinien.
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Würde das Auto auf jeden Fall wieder kaufen. Schätze vor allem die geschmeidige HSD-Fahrweise, kein Feinstaubausstoß und geringe CO2-Emission, das Design, sehr agiles aber komfortables Fahrwerk, den Superverbrauch und die Assistenzsysteme. Dass es Hersteller gibt die eins oder andere besser können ist mir bewusst. Mein Audi A3 TDI, den ich eingetauscht habe, war auf der Autobahn das bessere und leisere Fahrzeug. Bin aber trotzdem froh kein Diesel mehr zu haben.
Eins noch, der Hybrid beruhigt. Ich fahre viel entspannter und habe für mich in DAB-Radio Jazz und Klassik entdeckt. -
Die Lenkung wird im Sport Modus auch spürbar direkter.
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Wirtschaftlich gesehen ist fein dosiertes Bremsen sinnvoller. Meines Wissens wird im B-Modus weniger rekuperiert, weil ein Teil der Energie durch das höher Drehen des Verbrennermotors abgebaut wird.
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Das Geräuschniveau muß man mögen,fand ich nicht lustig.
Habe diese Erfahrung bei der Abfahrt vom Offenpass (2149 m) auf dem Heimweg aus Italien auch gemacht. Richtig laut wird es, wenn der Akku voll ist. -
Der C-HR ist mein erster Hybrid. Ich habe mich aber schon seit etwa drei Jahren in den Foren informiert, hauptsächlich bei Pruisfreunden.
Deswegen wusste ich, dass es mit HSD keine guten Verbrauchswerte bei extremen Kurzstrecken (<5 km) und bei hohen Autobahngeschwindigkeiten erreichen kann. Auch in der kalten Jahreszeit werden die Verbräuche steigen.
Meine bisherige Fahrpraxis der ersten drei Monate bestätigt das. Meine Arbeitsstrecke ist 12 km lang und geht durch Stadt, Schnellstraße und Stadtautobahn mit Tempobegrenzung auf 80 km/h. Hier kann ich bei momentanen Temperaturen Werte, laut Bordcomputer, von 3,7 bis 4,2 l/100km erreichen. Also ist die Strecke gut geeignet.
Auf der Autobahn mit Tempo 130 verbraucht der C-HR 5,1 bis 5,3 Liter. Hier sinken die Verbrauchvorteile von einem Hybrid.
Auch die besondere Fahrweise für einen Hybrid – pulse and glide- übe ich noch. Bei der wird es zügig beschleunigt und dann, durch wegnehmen des Gaspedals, die Geschwindigkeit mit kleinerem Energieaufwand beibehalten. Die fortgeschrittene Hybridfahrer bevorzugen freies Ausrollen der Rekuperation, weil die Umwandlung der kinetischen Energie in elektrische 20 % Verluste beinhaltet. Deswegen wird durch exakte Gaspedalstellung ein Zustand auf dem Energiemonitor angesteuert, bei dem keine Pfeile von und zu Akku angezeigt werden. Hier wird die Geschwindigkeit beim Ausrollen immer kleiner, so dass dann wieder Beschleunigt wird. Und das immer wieder.
Ich als Hybridneuling, finde das extrem schwierig diesen flusslosen Zustand mit dem Gaspedal zu treffen. Der Grat an dem es funktioniert ist extrem schmal. Habe aber gemerkt, dass es deutliche Vorteile bringt, wenn man zügig beschleunigt und dann durch Wegnehmen von Gas den „virtuellen“ Gang oder zwei hochschalten lässt. Auch wenn man dabei keinen „neutralen“ Energiefluss erreicht, stimmt der Verbrauch und man ist kein Verkehrshindernis.
Ich meide auf den hügeligen Straßen den Eco-Mode. Es heißt zwar, dass nur die Kennlinie des Gaspedales dabei flacher wird. Mein Empfinden ist, dass sich dabei die Getriebeübersetzung zu langsam verändert und man fährt den Berg hoch mit einem zu hohem Gang ohne Antriebsreserven.
Mein Durchschnittsverbrauch laut BC auf ca. 3800 km liegt bei 4,9 l/100 km. Der reale Verbrauch laut Spritmonitor liegt im Moment bei 5,3 l/100 km, wobei der letzte Tank eine leichte Verbesserung bringen sollte.Hat schon jemand die besondere Fahrweise entwickelt und möchte darüber berichten?